In seelsorgerlichen sowie sozialen, pädagogischen und therapeutischen Handlungsfeldern begegnen wir immer wieder Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Die Auswirkungen von Traumata prägen das Alltagsleben der Betroffenen häufig nachhaltig und zeigen sich auch
in professionellen Begleitungs-, Beratungs- und Beziehungskontexten deutlich.
Traumatische Erfahrungen sind oft verbunden mit Einsamkeit, Ohnmacht und dem Gefühl des Ausgeliefertseins. Das Vertrauen in sich selbst, in andere Menschen, in die Welt und nicht selten auch in Gott wird erschüttert. Um dem etwas entgegenzusetzen, brauchen Menschen
Orte der Sicherheit, das Erleben von Gemeinschaft sowie Erfahrungen von Selbstwirksamkeit.
Gleichzeitig stellt die Traumadynamik besondere Anforderungen an Seelsorge, Beratung und Begleitung. Sie erfordert Haltungen und Vorgehensweisen, die sich in wesentlichen Punkten von herkömmlicher Praxis unterscheiden. Die ressourcenorientierte Traumaarbeit bietet
hierfür hilfreiche Zugänge und Methoden. Dabei schöpft traumasensible Seelsorge auch aus den Heilsbildern des Glaubens und aus biblischen Deutungen traumatischer Erfahrungen.
Diese Fortbildungsreihe lädt ein zu einem dialogischen Lernprozess zwischen Psychotraumatologie, Theologie und seelsorgerlichen Perspektiven in psychosozialen Handlungsfeldern. Ziel ist es, Fachkräfte in diesen Arbeitsbereichen für Traumaerfahrungen zu sensibilisieren und ihnen konkrete, traumasensible Unterstützungsmöglichkeiten für ihre berufliche Praxis zu eröffnen.
Zielgruppe: Menschen in seelsorgerlichen Tätigkeiten in kirchlichen, diakonischen und weiteren psychosozialen Handlungsfeldern, z. B. Pfarrer*innen, Diakon*innen, Gemeindepädagog*innen, Pflegende, Mitarbeitende in Beratung, Sozialarbeit, Pädagogik und therapeutischen Berufen
Termine
Modul I: 26. – 29. Oktober 2026
Modul II: 8. – 11. März 2027
Modul III: 28. Juni – 1. Juli 2027
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über die Hephata Diakonie.










