Wie arbeitet man mit Menschen, die durch Krieg und Gewalt traumatisiert wurden, wenn man selbst mitten in dieser Realität lebt? Seit 2023 begleiten wir ukrainische Fachkräfte in einer besonderen Weiterbildung, die sie fachlich stärkt, menschlich verbindet und ihnen hilft, Antworten auf genau diese Frage zu finden.

Die Teilnehmenden begleiten Menschen mit Kriegserfahrungen und nutzen auch nach Abschluss der Ausbildung regelmäßige Supervisionen, um fachliche und persönliche Belastungen gemeinsam zu reflektieren. Der erste Jahrgang mit 31 Fachkräften ist inzwischen abgeschlossen, eine weitere Ausbildungsrunde im November geplant. Unsere Mitarbeiterin Julia Borchardt erzählt in einem Gastbeitrag im Sonntagsblatt, was die Menschen erlebt haben und wie sie damit umgehen.