Gemeinsam stark im Leben: Bewegungs- und musikorientierte Stabilisierungsgruppe für geflüchtete Frauen – Nürnberg

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Sie können nicht gut schlafen oder haben Alpträume? Sie sind manchmal ohne erkennbaren Grund traurig, ängstlich oder wütend? Ihr Kopf ist voll mit Gedanken und Bildern, die Sie nicht stoppen können? Möchten Sie lernen, was Sie in diesen Situationen tun können, um sich selbst zu helfen? Dann ist diese Gruppe genau das Richtige für Sie!

In dieser Gruppe möchten wir mit Ihnen einfache Bewegungen, Gesang und Rhythmusübungen aus der Capoeira durchführen. Dies kann Sie dabei unterstützen, mit Belastungen, die vielleicht auf der Flucht oder im Heimatland entstanden sind, besser umzugehen. Wir sprechen darüber, wie Sie im Alltag sichere Orte und gute Momente für sich schaffen können und was helfen kann, wenn negative Gefühle oder alte Bilder im Kopf wieder auftauchen. Wir unterstützen Sie, Ihr inneres Gleichgewicht zu verbessern, weniger aufgeregt, traurig oder erstarrt zu sein, mehr Lebensfreude und Sicherheit zu spüren und stark im Leben zu stehen.

Was ist Capoeira?

Capoeira ist eine afro-brasilianische, tänzerische Kampfkunst, die als Form der Selbstverteidigung und des Widerstands durch Menschen aus verschiedenen Regionen des afrikanischen Kontinents entwickelt wurde, um sich gegen die Versklavung durch die europäische Bevölkerung in Brasilien zu wehren. Heute wird Capoeira auf der ganzen Welt ausgeübt. Hierbei kommt es nicht darauf an, besondere sportliche oder akrobatische Talente mitzubringen. Die beiden spielenden Personen entwickeln eine Art Dialog zur Musik, die von den umstehenden Personen auf verschiedenen Instrumenten gespielt und gesungen wird. Jeder Mensch kann Capoeira spielen. Für die Gruppe sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Kosten: Das Angebot ist kostenfrei.
Mehr Informationen: finden Sie im Flyer (siehe unten)

Anmeldeschluss 15. April 2026

Das Angebot ist Teil eines gemeinsamen Projekts mit der Diakonie Bayern (Refugee Mental Care.net) und wird von der Europäischen Union (AMIF) und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration finanziert.

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